Zu den Trägern
Diakonisches Werk im Rhein-Neckar-Kreis
Das Diakonische Werk im Rhein-Neckar-Kreis ist eine der großen wohlfahrtsverbandlichen Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis. mehr
Eltern-Kind-Brücke e. V.
Der Verein „Eltern-Kind-Brücke e. V.“ wurde von Adoptivfamilien gegründet. mehr
Kooperationsvereinbarung
Das Diakonische Werk im Rhein-Neckar-Kreis und der Verein „Eltern-Kind-Brücke e. V.“ haben mit Wirkung vom 01.01.2000 einen Kooperationsvertrag zur Durchführung eines Auslandsadoptionsdienstes geschlossen. mehr
Zielsetzung
Der gemeinsame Adoptionsdienst wurde mit dem Ziel gebildet, für ausländische Waisenkinder und verlassene und zur Adoption freigegebene Kinder adoptionswillige Elternpaare zu suchen und auf Ihre Elternrolle vorzubereiten. Eine kontinuierliche Begleitung und Betreuung nach erfolgter Adoption wird zugesichert.
Arbeitsinhalte
Insbesondere werden folgende Aufgaben wahrgenommen: mehr
Arbeitsweise
Adoption ist eine lebenslange Entscheidung. mehr
Mitarbeiter mehr
Das Gelingen einer Adoption hängt in hohem Maße von der Qualität der Adoptionsberatung ab. Eine gute Adoptionsberatung kann nur in einem vertrauensvollen, geschützten Klima stattfinden. Diskretion ist Sache nicht allein der Vermittlungsstelle. Wenn Teile der Beratungsgespräche im Internet oder anderweitig öffentlich diskutiert und kritisiert werden, wird Vertrauen zerstört. Die beratende Person kann sich, wenn sie überhaupt von den Vorgängen erfährt, gegen Vorwürfe nicht wehren. Selber in die Offensive zu gehen und Verzerrungen klarzustellen, ist ihr gesetzlich verboten.
Haben Sie, sehr geehrte Bewerber um die Adoption eines Kindes, bitte Verständnis dafür, dass wir den Vermittlungsprozess abbrechen müssen, wenn das Vertrauensverhältnis auf diese Weise gestört wird.
Auch Adoptivkinder haben Anrecht auf Schutz ihrer Privatsphäre
Leider stößt man im Internet, aber auch in anderen Medien, immer häufiger auf Berichte von Adoptiveltern, die detailliert über die Geschichte ihres Kindes Auskunft geben, und dabei nicht zögern, auch Probleme, Auffälligkeiten, ja schwere Störungen des Kindes der Öffentlichkeit preiszugeben. Das verstößt massiv gegen das Recht des Kindes auf Schutz seiner Privatsphäre. Adoptivkinder, die eine schwierige Vorgeschichte haben und oft erst nach Irrwegen einen erträglichen Lebensweg finden, haben ein ganz besonderes Anrecht auf Schutz ihrer Persönlichkeit. Es wird sie zutiefst kränken und verstören, wenn sie voraussetzen müssen, dass 'die halbe Welt' über ihre Schwierigkeiten informiert ist oder sie sogar von fremden Personen auf ihre Probleme angesprochen werden.
Wir dürfen Sie, sehr geehrte Adoptiveltern, darum herzlich bitten, keine entsprechenden Daten ihres Kindes ins Internet zu stellen oder über andere Medien zu verbreiten. Wie es um ihr Kind steht, geht nur Sie und das Kind etwas an.